Spiele und Spielchen, Liebe, Lust und Leidenschaft; erlaubt ist, was gefällt und was allen gut tut. Ich mag das Spiel mit allen Sinnen… Berührungen, Zärtlichkeit aber auch das harte, fesselnde Spiel…lustvolles Genießen. Dabei sehe ich mich gerne in unterschiedlichen Rollen… passiv und dominant. Magst du deine Fantasien mit mir teilen?

Er hatte das Inserat gelesen, sofort telefoniert, eine Wegbeschreibung erhalten und nun suchte er das Haus. Auf dem Zettel stand nicht viel. Während des Telefonats hatte er nur Stichworte auf ein Stückchen Papier gekritzelt. Sie sprach schnell, so, als würde sie etwas versäumen. Er hatte nachgefragt, ob er störe. Nein. Nur wenig Zeit, viel Arbeit. Die Zeit rennt…
Achtes Haus nach der Kneipe, neben einer Jugendstilvilla, linke Straßenseite, Backsteinbau aus der Gründerzeit, überdachter Eingangsbereich, Vorgarten verwildert, drei Stufen, oberste Glocke, Meyer-Wegmann. 2 x klingeln!…

Die Straße war eigentlich gar keine. Schlaglöcher mit Kopfsteinpflaster wie Inseln, die Gehwege eher eine Art Dauerbaustelle.
„Kein Weg für Pfennigabsätze!“, hatte sie gewarnt.
Wie wahr! Doch sie hätte sich denken können, dass er kein solches Schuhwerk trug. Er war ein Mann. Irritation. Erst jetzt dachte er darüber nach, dass sie vielleicht Metaphern gebrauchte.
Das Eisentor – ebenfalls Gründerzeit – schrillte wie eine Trambahn in Kurven. Er erschrak. Hatten sie kein Öl im Haus? Das Geräusch war entsetzlich!
Die Platten im Vorgarten waren ausgetreten, die drei Stufen zur Haustüre noch mehr. Nur unter dem Vordach hatte die Witterung ihr zerstörerisches Werk unterbrochen.
Drei Glocken. Meyer Anne, Meyer Hugo, Meyer-Wegmann. Er drückte auf den Messingklingelknopf.
„Wer da?“, drang eine schrille Frauenstimme von oben herunter.
Er nannte seinen Namen.
„O geil, ich komme!“
Etwas konsterniert wartete er unter dem Vordach.
Er hörte Schritte auf einer Treppe und dann wurde die Türe aufgerissen.
Da stand sie.
„Wow!“. Mehr vermochte er nicht zu sagen. Ein Prachtweib. Eine Traumfrau. Es verschlug ihm die Sprache. Sie schien das zu kennen.
„Ich gehe voraus!“, sagte sie und ging zurück durch den Windfang und die Treppe hinauf, mit schwingenden Hüften und einem Po, der Schönheitsköniginnen vor Neid erblassen ließ.

Die Wohnung war nicht groß. Liebevoll eingerichtet und modern möbliert. Dazwischen ein paar alte Teile, Gründerzeit.
Aha! Das Haus ist Familienbesitz. Sie ist ins Elternhaus zurückgekehrt.
Ihr Mann blieb im gemeinsamen Haus allein zurück.
Verkauf derzeit nicht möglich.
Kinder. Erwachsen, selbständig draußen in der Welt.
Die Konversation plätschert…
Sherry?
Ja, bitte.
Salute!
Sie kippte den Sherry wie einen Obstler. Schüttelte sich genauso, als wenn es wirklich einer gewesen wäre und ließ sich nach hinten in einen der großen Sessel fallen.
Er stand etwas hilflos vor ihr und blickte auf sie herab. Ihr recht kurzer Rock hatte vorne einen Schlitz, den er zuvor nicht bemerkt hatte, da der feine Stoff übereinander lag. Jetzt hatte sie die Beine gespreizt und der Rock hatte sich geöffnet. Sie trug nichts darunter, doch was er zu sehen bekam, war reizend. Sie lächelte zu ihm hinauf und machte mit ihrem Becken eine eindeutige Bewegung.
„Komm, fick mich!“, hörte er sie sagen, doch er glaubte er habe das nur geträumt, da der Anblick ihn irritierte und die Stimmung von einer verklemmten Konversation zu dieser Verlockung zu plötzlich und unerwartet sich verändert hatte.
„Komm!“, befahl sie.
Das war er nicht gewohnt, wusste nicht, was er tun sollte.
„Auf die Knie!“
Noch nie hatte ihm jemand Befehle erteilt. Fast erschrocken sah er auf sie herab. Doch dann sank er wie von einer riesigen Hand niedergedrückt vor ihr auf die Knie. Sein Kopf war zwischen ihren Schenkeln, die sie noch weiter gespreizt hatte. Dazu zog sie ihre Füße auf den Sessel, mit den Fersen auf der Vorderkante. Er sah das so entstandene „V“ vor sich und wartete auf den Befehl, sie zu nehmen.
Doch sie schwieg. Ließ ihm Zeit, sie zu betrachten. Bewegte ihre Scham schamlos und schien mit ihrer Spalte ihn anzulächeln. Er erstarrte wie ein Karnickel vor dem Blick der Riesennatter…
„Leck mich!“, befahl sie und klemmte seinen Kopf zwischen ihren Schenkeln ein.
So ging das nicht!
Doch noch während er überlegte, fühlte er ihre beiden Hände seinen Hinterkopf mit unerwartet elementarer Kraft zwischen ihre Beine drücken. Der Griff war derart heftig, dass er das Gefühl hatte, mit seinem Kopf in sie einzudringen. Gleichzeitig machte ihn die Nässe und der herrliche Geschmack derart wild, dass er wie ein Raubtier Töne von sich gab und seine Zunge in sie bohrte, leckte, saugte, zustieß und wieder saugend die Schamlippen in seinen Mund sog. Sie bewegte dazu ihr Becken in einer Art Rundtanz und begann zu stöhnen, so laut und so heftig, dass er befürchtete, im ganzen Haus würden die Bewohner auf sie aufmerksam.
Irgendwann ließ er in seiner Heftigkeit etwas nach, nicht weil seine Geilheit nachließ, sondern weil er glaubte sie sonst restlos zu verzehren, doch das ließ sie nicht zu.
„Mach’ weiter!“, befahl sie. Dazu schob sie ihr Becken herausfordernd vor, wodurch sein Kopf wieder heftig in der Quelle zwischen ihren Schenkeln landete. Jetzt ließ sie auch seinen Kopf nicht mehr los, sondern diktierte einen schnelleren Takt.
Ihre Klitoris war angeschwollen und erinnerte ihn an einen Leuchtturm an der See. Er wollte seine Entdeckung in Worte fassen. Ihr sagen, welchen Vergleich er fand. Doch sie gab hier den Ton an und bevor er ein Wort sagen konnte, schob sich ihre hart gewordene Klitoris wie ein kleiner Schwanz zwischen seine Lippen.
Das war ein irres Gefühl und seine Lippen umfassten und sogen an dem unerwarteten Eindringling, dabei ließ er seine Zungenspitze auf der Spitze der Klitoris Tango tanzen.
Es war der heißeste Tango, den er je getanzt hatte und sie gab sich ihm hin in einer Leidenschaft, die sie selbst so noch nicht kannte.
Wie eine Riesenwelle überfiel sie der erste Orgasmus. Es begann wie eine Sturmflut, nur noch viel heftiger und er hätte schwören können, dass sie ihm dabei regelrecht in den Mund spritzte. Ob er wollte oder nicht, er bekam von ihr alles, denn sie hielt während des lang andauernden Orgasmus seinen Kopf unerbittlich fest zwischen ihren Schenkeln, so dass er auch die schwächer werdenden Wellen dieser gewaltigen Eruption mit genießen konnte.
Erst als sie sich gar nicht mehr bewegte, sondern ausgestreckt wie tief schlafend, aber mit einem Also-doch-Lächeln um den Mund, da lag, ließ sie seinen Kopf los…

  • Art Erzählung
  • Jahr 2008